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So engagiert sind die Rehwild-Retter!

Dieser Filmbeitrag zeigt die unermüdlichen Helfer. Foto: Screenshot heute.at © Screenshot

Die beiden Stücke scheinen völlig ruhig zu sein, als sich ihnen die beiden Männer der Freiwilligen Feuerwehr Kritzendorf (Niederösterreich) nähern. Auch als sie sie auf den Arm nehmen und wegtragen, geraten die eigentlich scheuen Wald- und Feldbewohner nicht in Panik. Fast hat es den Anschein, als hätten die beiden Rehe auf die Helfer gewartet. Wahrscheinlich jedoch, sind sie bereits völlig entkräftet.
Tagelang sind die Feuerwehrleute bereits im Einsatz. Doch kein Anzeichen von Ermüdung. Jetzt, wo alle Personen außer Gefahr sind, kümmern sie sich um die, die bei solchen Katastrophen zweitrangig sind: die Wildtiere. Die Hochwässer in den vergangenen Tagen haben auch bei den Tieren für hohe Verluste gesorgt. Gerade Jungtiere, wie zum Beispiel die frisch gesetzten Rehkitze und sämtliche Bodenbrüter sind davon betroffen. Generell können Wildtiere schwimmen, doch die langen andauernden Regenfälle forderten auch hier ihren Tribut. Irgendwann geht den Tieren die Kraft aus und sie ertrinken vor Erschöpfung.
In den Überschwemmungsgebieten an der Donau wurden daher zahlreiche Rettungshügel angelegt, auf welche sich die Wildtiere bei einem Hochwasser zurückziehen können. Gerade jetzt ist daher absolute Ruhe in diesen Gebieten sehr wichtig, da ansonsten die Tiere wieder aufgeschreckt würden und ins Wasser zurückweichen, wo sie ertrinken würden.
BS/Martin Schuster


Den Film finden Sie hier: www.heute.at.
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