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Nach SIG SAUER Schließung: Beschussstelle vor dem Aus

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Donnerstag, 18.06.2020 - 16:26
Büchsenmacher aus Schleswig-Holstein müssen demnächst eventuell wieder in andere Bundesländer ausweichen. © Hartmut Syskowski
Büchsenmacher aus Schleswig-Holstein müssen demnächst eventuell wieder in andere Bundesländer ausweichen.

Im Frühjahr des Jahres war sie noch als modernste Beschussstelle Deutschlands vorgestellt worden, nun droht schon wieder die Schließung. Nach zwei Jahren Sanierung und einer Investition, laut Medienberichten, des Landes in Höhe von 400.000 Euro, hatte das Land Schleswig-Holstein die modernisierten Räumlichkeiten unter dem Dach von SIG SAUER im Frühjahr wieder angemietet und somit gewerblichen Büchsenmachern eine Möglichkeit zum Beschuss gegeben. Seit 2017 gab es dort nur einen Notbetrieb für SIG SAUER.

Doch mit der Schließung des Werks von SIG SAUER zum Ende des Jahres, sei ein Betrieb über 2020 hinaus, nicht sichergestellt. Wie ein Ministeriumssprecher gegenüber der Redaktion bekannt gab, sei ohne das Beschussaufkommen von SIG SAUER ein wirtschaftlicher Betrieb der Beschussstelle wohl nicht darstellbar. Eine genauere Aussage, wie es ab 2021 in Schleswig-Holstein weitergehe, sei jedoch noch nicht möglich.


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