Home News Shitstorm für Gnadenschuss

Shitstorm für Gnadenschuss

Das ist der Fuchs, der nach dem Unfall auf der Straße sitzen blieb und später von Polizisten erlöst wurde. Foto: Facebook


Ein Anwohner hatte laut eigener Aussage einen Wildunfall aus seinem Wohnzimmer beobachtet. Der Fahrer türmte, der Fuchs blieb auf der Straße "sitzen". Besagter Augenzeuge sei daraufhin zu dem verletzten Tier geeilt und habe es bis zum Eintreffen der von ihm verständigten Polizei rund 45 Minuten "gestreichelt" – um es zu beruhigen. Weiter gab der Mann gegenüber dem „Iserlohner Kreisanzeiger“ an, dass er sich mit Füchsen auskenne, weil er in seiner Heimat Irland selbst eine Jagderlaubnis besaß und Jagd auf Artvertreter machte. Ebenso hätte er die Wirbelsäule "untersucht", die nicht verletzt zu seien schien. Lediglich das Zahnfleisch des Fuchses wäre vermutlich aufgrund des Schocks leicht verfärbt gewesen, so der Hobby-Veterinär.
Die eingetroffenen Polizisten untersagten dem Iserlohner die Mitnahme des Tiers, der es laut eigener Aussage am nächsten Tag zum Tierarzt bringen wollte. Die Beamten baten ihn vielmehr nach Hause zu gehen. Zehn Minuten später sei dann ein Schuss gefallen. Nun kochen die Gemüter in sozialen Netzwerken hoch. Neben üblen Beschimpfungen wünschen einige Internetnutzer den Beamten, dass "man mit denjenigen das selbe machen müsste, erschießen weil er ‘ne Schramme hat".
BS

Wie bewerten Sie den Vorfall? Diskutieren Sie mit. Hier geht es zu unserem Forum.