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Selbstdarstellungen eines Egomanen

Ulrich Wotschikowsky. Foto: UW © UW

Der Forstoberrat a.D., der sich in der Vergangenheit als Wildbiologe einen Namen gemacht hat, kennt die Situation der Lausitz-Wölfe aus eigener Anschauung. Wotschikowsky ist Mitbegründer und Mitglied der "VAUNA", einer privaten, unabhängigen Organisation mit anerkannten Experten im Arten-, Umwelt- und Naturschutz. Von ihm stammt die 52-Seitige Broschüre "Wölfe und Jäger in der Oberlausitz, Eine Analyse des Konflikts zwischen den zwei- und den vierbeinigen Beutegreifern im Osten Sachsens".
Wotschikowsky, wie Kieling selbst auch praktizierender Jäger, befürwortet ebenfalls die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland. Gerade deshalb erregt er sich so über die Methoden des Tierfilmers. Dieser sei "unglaubwürdig und deshalb der falsche Botschafter", heißt es in dem offenen Brief an das ZDF.
In dem Schreiben setzt sichWotschikowsky intensiv mit der bisherigen Arbeit des Tierfilmers auseinander und zitiert Leute, die dabei mit ihm Kontakt hatten. Am Ende kommt er zu dem Schluss: "Kielings Filme sind im eigentlichen Sinn keine Tierfilme, sondern Selbstdarstellungen eines Egomanen, dem die Folgen seines Tuns egal sind." Und weiter: "Ihm fehlt der Respekt vor seinen wilden Protagonisten, und er verarscht sein Publikum."
Den gesamten Offenen Brief im original erhalten Sie über untenstehenden Link.
JMB