Home News Schweißhundstationwird selbstständig

Schweißhundstationwird selbstständig

Der Vorstand des Fördervereins: Dr. Florian Asche (Vorstandsmitglied), Thomas Hoyer (1. Vors.), Julia Numßen (Schatzmeisterin), Patrick Junge (2. Vors.). Foto: JN © JN

Die Schweißhundstation des Kreis Herzogtum Lauenburg wurde 1957 von der Kreisgruppe Herzogtum Lauenburg im LJV Schleswig-Holstein ins Leben gerufen. Damals gaben die Gründungsväter das Motto aus: Irgendwann muss sich die Station selbst, also auch ohne finanzielle Unterstützung der Kreisjägerschaft tragen können.
Im Jahr 1997 wurde der "Förderverein Schweißhundstation Kreis Herzogtum Lauenburg" gegründet und damit ein wichtiger Schritt Richtung Selbstständigkeit unternommen. Alle Revierinhaber des Kreises und der Nachbarregionen bis nach Mecklenburg-Vorpommern konnten Mitglied werden und den Verein direkt finanziell unterstützen.
"Erstmalig nach über 16 Jahren wurden jetzt 2013 die Mitgliedsbeiträge angehoben", sagt der 1. Vorsitzende des Fördervereins Thomas Hoyer. "Doch nur so konnte der Schritt in die Selbstständigkeit gelingen. Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Mitglieder dieser Erhöhung auf unserer Jahreshauptversammlung zugestimmt und mitgetragen haben, uns weiterhin so stark unterstützen und den Fortbestand der Schweißhundstation sichern."
Fördermitglieder genießen nach wie vor Privilegien, so wird z.B. für die An- und Abreise der Nachsuchenprofis kein Kilometergeld berechnet. Die Stiftung "Wald und Wild in Mecklenburg Vorpommern" ist seit Jahren eine zuverlässige Säule des Fördervereins. Stifter Claus Robert Agte hat in diesem Jahr sein finanzielles Engagement noch einmal erweitert. Für den Berufsjäger und Leiter der Schweißhundstation Chris Balke hat somit nur der Arbeitgeber gewechselt er ist seit April 2013 beim Förderverein angestellt. "Waidgerechtigkeit und Tierschutz haben weiterhin absolute Priorität, und selbstverständlich suchen wir auch für die Jäger in unserem Einzugsgebiet rund um die Schaalsee-Region nach, die nicht bei uns Mitglied sind." Der einzige hauptberufliche Schweißhundführer und frisch ernannte Rüdemeister meistert mit seinem Team über 400 Nachsuchen im Jahr.
Julia Numßen