+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.909 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 6.12.2021) +++
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Schweinehaltende Jäger sollen nicht in ASP-Gebiete reisen

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Kathrin Führes
am
Donnerstag, 18.11.2021 - 17:35
Jaeger-zur-Drueckjagd © Bergringfoto - stock.adobe.com
Schweinehaltende Jäger sollen nicht in ASP-Gebiete reisen und dort jagen.

Der jüngste Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in einer Schweinehaltung in Mecklenburg-Vorpommern hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) dazu veranlasst, vor Reisen in ASP-Gebiete zu warnen. Alle Personen, die Schweine halten oder in Schweinehaltungen tätig sind, sollen laut FLI von Reisen in die ASP-Gebiete absehen.

Trophäen sollen nicht mitgenommen werden

Insbesondere sollen die Personen dort nicht jagen und jeden Kontakt zu Schweinen und Wildschweinen vermeiden. „Von der Mitnahme von Trophäen oder Erzeugnissen, die das ASP-Virus enthalten könnten, ist unbedingt abzusehen“, warnt das FLI.

Auf Nachfrage der Redaktion, ob die ASP in den Hausschweinebestand in Mecklenburg-Vorpommern durch Jäger eingetragen wurde, gab eine Sprecherin des FLI an, dass es dafür derzeit keine Hinweise gebe. „Allerdings gibt es im Umfeld des betroffenen Betriebs keine bekannten ASP-Fälle bei Wildschweinen und zudem aufgrund der Haltungsbedingungen keine direkten Kontaktmöglichkeiten zwischen den Schweinen und Wildschweinen. Dies weist auf einen Eintrag durch menschliche Aktivitäten hin“, so die Sprecherin.


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