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Schulze Föcking zurückgetreten – neues Jagdgesetz in Gefahr?

Aufgrund von persönlichen Anfeindungen ist NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking zurückgetreten.


Christina Schulze Föcking ist als Landwirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen zurückgetreten. Den Rücktritt begründete sie in einer Presseerklärung wie folgt:

„In den vergangenen Monaten und Wochen habe ich […] in anonymen Briefen und ganz offen im Internet Drohungen gegen meine Person, meine Gesundheit und mein Leben erfahren, die ich nie für möglich gehalten hätte und die das Maß des menschlich Zumutbaren weit überschritten haben. Die Aggressivität der Angriffe hat mich in eine ständige Anspannung versetzt - und nicht nur mich: Der Preis meines politischen Amtes für meine Familie ist zu hoch.“

Als Abgeordnete bleibt die Christdemokratin dem Landtag weiterhin erhalten. Mitte April hatte sie noch angekündigt, dass sie das „Ökologische Jagdgesetz“ ihres Vorgängers Johannes Remmel noch in diesem Jahr in ein „vernünftiges Jagdgesetz“ umwandeln will. Ob dieser Zeitplan nun eingehalten werden kann, bleibt abzuwarten. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. PM/ RW


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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