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Schützen sahen Rot(h)

PIRSCH-Redakteur Jens Dittrich (l.) traf im Schützenzelt auf Claudia Roth. (Foto: Christian Diehl) © Christian Diehl

Das Oktoberfest hat für viele Menschen einen festen Platz im jährlichen Terminkalender. Von Mitte September an lockt es für zwei Wochen Klein und Groß, Jung und Alt auf die Münchner Theresienwiese. In diesem Jahr wurde die Rekordbesucherzahl von zirka 6,4 Millionen Menschen erreicht. Unter ihnen "tummeln" sich auch gerne "Promis". Denn auf der Wiesn gilt natürlich: sehen und gesehen werden. Gesichtet wurden tatsächlich wieder Persönlichkeiten aus Film, Funk und Fernsehen aber auch eine Menge "Polit-Prominenz". Selbst Grünen-Chefin Claudia Roth hatte sich die Zeit genommen, um neben ihrem politischen Einsatz für Atomausstieg und Menschenrechte auch einmal bei Hendl oder Haxn zu verschnaufen. Dass Roth nicht ruht und selbst in bester Feierlaune Politik und gesellschaftlichen Auftrag ernst nimmt, stellte sie im Schützen-Festzelt unter Beweis. Denn zeitgleich zum größten Volksfest der Welt findet im Schützen-Festzelt das traditionelle Oktoberfest-Landesschießen des Bayerischen Schützenbundes (BSSB) statt.

Nicht bekannt ist, ob die Politikerin dabei die jüngsten Vorschläge ihrer Partei zum Thema "Waffenaufbewahrung" auf deren Praxistauglichkeit hin überprüfen wollte. Auf jeden Fall konnte die gebürtige Bayerin sich so aber während des Wiesnbesuches davon überzeugen, dass die zahlreichen Schützinnen und Schützen ihre (Luftdruck-) Waffen auch ordnungsgemäß aufbewahrten. Denn nach den einzelnen Disziplinen mussten diese natürlich vor dem Zugriff Unbefugter gesichert werden.
Sichtlich beeindruckt von der festlichen und vor allem friedlichen Atmosphäre konnte sich die Grünen-Politikerin aber ebenfalls davon überzeugen, dass auch von den Schützen selbst keinerlei Gefahr ausging und diese dem alljährlichen Spruch von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude beim Anstich gefolgt waren: "Auf eine friedliche Wiesn!" Jens Dittrich