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Schüsse im Wald – keine Waffe im Spiel

Ein Jäger vermutete Schüsse im Wald. Allerdings handelte es sich um Fehlzündungen eines getunten Fahrzeugs. © Pixabay.com/ Hans Braxmeier

Ein Jäger im Bezirk Freistadt (Oberösterreich) erstattete laut einer Mitteilung der Polizei Anzeige, weil er 15 bis 20 laute Knallgeräusche aus einem Waldstück gehört hatte. Er vermutete Schüsse. Anschließend beobachtete er einen Pkw, der sich entfernte. Allerdings konnte er das Kennzeichen des Autos nicht erkennen. Das Fahrzeug konnte von der Polizei trotzdem der örtlichen „Tuningszene“ zugeordnet werden.

Der Wald als Testort

Der 19-jährige Fahrzeuglenker gab dann auch zu, für die Geräusche verantwortlich zu sein. Allerdings stammten diese von seinem Wagen und nicht aus einer Waffe. Er habe in sein Fahrzeug einen Zündungsunterbrecher eingebaut, um Fehlzündungen auszulösen. Den Wald habe er als Testort genutzt. Um eine Anzeige kam der junge Mann dann allerdings trotzdem nicht herum. Bei einer Überprüfung wurden mehrere Umbauten im Wagen festgestellt. Außerdem war die Abgasanlage verändert und beschädigt. PM


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