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Schüler bestellt bei Waffenhändler – Rechnung geht ans Jugendamt

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Donnerstag, 26.03.2020 - 07:31
Jungendamt-Schild © Animaflora PicsStock - stock.adobe.com
Der Junge gab die Kontaktdaten des Jugendamts an.

Ein 13-jähriger Junge aus Niederbayern (Bayern) bestellte im Internet bei einem Jagd- und Waffenhändler Waren im Wert von knapp 20.000 Euro. In seinem Einkaufskorb befand sich u.a. ein Luftgewehr. Hierfür war jedoch eine Altersbestätigung beim Bestellvorgang notwendig. Der Schüler gab die Daten einer Mitarbeiterin des Jugendamtes an, die daraufhin eine „verdächtige“ E-Mail erhielt. Die Mitarbeiterin meldete den Vorgang der Polizei.

Spur führt in das Internet-Café einer Schule

Das Fachkommissariat für Cybercrime nahm die Ermittlungen wegen Fälschung beweiserheblicher Daten auf und konnte durch die IP-Adresse den entsprechenden Computer ermitteln. Laut Polizei führte die Spur zu einem Internet-Café einer Schule im Landkreis Passau. Durch Zeugenaussagen wurde der Junge ausfindig gemacht, der die Bestellung aufgab. Der 13 Jährige wollte dem Jugendamt „eins auswischen“, so die Pressestelle der Polizei weiter.