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Schlingensteller gesucht

Elendig eingegangen: Das sind die Reste von einem mit einer Schlinge gefangenen Reh. Foto: Polizei


Aufgefallen waren die Drahtschlingen einem Spaziergänger in einem Waldstück am Wietzesee bei Langenhagen, wie die Ordnungshüter gegenüber jagderleben berichteten. In einer der Fallen steckten die bis auf das Gerippe heruntergefressenen Überreste eines Rehs. Aufgrund der Spurenlage vor Ort, muss das Tier über einen langen Zeitraum (vermutlich Tage) versucht haben, sich selbst zu befreien, bevor es qualvoll verendete.
Das war aber nicht der erste Vorfall dieser Art. Zuvor hatte es noch einen Schlingenfund in dem Gebiet gegeben. Zwar befand sich in dieser kein Tier, doch die Falle sei fängisch gewesen. Auch diese hatten Erholungssuchende gemeldet, sie wurde von den Beamten als sehr professionell bewertet. Nun sucht die Polizei nach dem Wilderer. Wer sachdienliche Hinweise machen kann, oder Verdächtiges in dem Bereich beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Dienststelle in Langenhagen unter der Telefonnummer 0511 109 4215 in Verbindung setzen.
BS

 


Benedikt Schwenen ist seit 2011 bei den dlv-Jagdmedien. Der gebürtige Emsländer beschäftigt sich überwiegend mit aktuellen und jagdpolitischen Themen.
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