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Schleswig-Holstein präsentiert Maßnahmenpaket zur ASP-Vorbeugung

Die Aussetzung der Trichinengebühr soll ein weiterer Anreiz für die Jagd auf Schwarzwild sein (Symbolbild). © pixabay

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat mit den Landkreisen und kreisfreien Städten ein gemeinsames Maßnahmenpaket zur besseren ASP-Vorbeugung geschnürt. Dadurch sollen bessere Bedingungen für die Schwarzwildjagd und Anreize für die Fallwildsuche geschaffen werden.

Ab dem 1. August wird die Trichinengebühr für die Jäger abgeschafft. Zusätzlich soll bei gefundenem und untersuchtem, Fallwild eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro ausgezahlt werden. Dies gilt auch, wenn das gefundene Stück keine Afrikanische Schweinepest hat, aber gemeldet und untersucht wurde. Dadurch erhofft sich das Ministerium ein gut funktionierendes Frühwarnsystem. 
Zudem sollen in ganz Schleswig-Holstein weitere Sammelstellen für Fallwild und Aufbrüche eingerichtet werden. Eine Sammelstelle soll im Umkreis von 20 Kilometern für jeden Jäger zu erreichen sein.


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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