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Schlagabtausch in NRW

LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg (l.) und Umweltminister Johannes Remmel (Grüne). Foto: FM © FM

Hier eine chronologische Auflistung der bisherigen Ereignisse:
  • 16. Januar: Dr. Martin Woike (Referatsleiter Forsten und Naturschutz im Umweltministerium) äußert sich angeblich vernichtend über die Jagd (wir berichteten hier).
  • 24. Januar: Müller-Schallenberg fordert in einem Brief an Remmel eine umgehende Klarstellung. Das Vertrauen sei zerstört.
  • 31. Januar: Remmel zeigt sich in einem Schreiben an Müller-Schallenberg, das der Redaktion vorliegt, „verwundert“ darüber, dass der LJV nicht den „kurzen Dienstweg“ zur Klärung des Sachverhalts gewählt habe. Ausserdem habe Woike eine dienstliche Erklärung vorgelegt, aus der hervorgehe, dass die Vorwürfe falsch seien.
  • 4. Februar: Auf der Messe „Jagd und Hund“ in Dortmund fordert Müller-Schallenberg „…jetzt Klarheit – und zwar darüber, was für ein Landesjagdgesetz“ Remmel wolle. Dieser solle vor der Kommunal- und Europawahl im Mai Stellung beziehen.
  • 7. Februar: Als Reaktion auf die Rede Müller-Schallenbergs spekuliert Remmel in einem Brief (liegt der Redaktion ebenfalls vor) über eine eventuelle politische Kampagne des LJV gegen sein Haus. Zudem bemängelt er das Vorgehen Müller-Schallenbergs, warum Woike nicht direkt angesprochen worden sei, denn dann „…wäre ein Gang in die Öffentlichkeit nicht notwendig gewesen“. Der Brief schließt drohend: „Sie werden sich sicherlich an die negative Presse im Zuge der Kampagne (2012 Anm. d.Red.) erinnern, die der Jägerschaft (…) damals entgegenschlug“.
  • 11. Februar: In einem Antwortschreiben streitet Müller-Schallenberg eine Kampagne des LJV ab. Die Vorgehensweise sei vielmehr eine „…gebotene und erforderliche Reaktion … die letztlich Sie zu verantworten haben.“ Weiter greift er Remmel dahingehend an, dass jener „mit keinem Wort“ auf die „deutlich formulierten Fragen eingegangen“ sei. Vielmehr sei der Umweltminister bemüht, eine Klärung der Sachfragen zu umgehen. Er solle „…jetzt und nicht nach den Wahlen im Mai“ Klarheit schaffen und die Öffentlichkeit über beabsichtigte Änderungen am Jagdgesetz informieren. Erst dann sei die „…Möglichkeit einer konstruktiven Weiterverhandlung“ gegeben.
  • 12. Februar: Das Internet-Portal „Natürlich Jagd“ berichtet von der angeblichen Äußerung Remmels im Umweltausschuss die Aussagen Müller-Schallenbergs auf der Jagd und Hund seien „schäbig und unehrenhaft“.

MW