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Schlag gegen Tierschmuggler

Unter anderem wurden von den Behörden lebende Jungvögel gefunden, die geschmuggelt werden sollten. © INTERPOL

Wie INTERPOL in einer Pressemitteilung bekannt gab, gelang es der Behörde gemeinsam mit vielen anderen Organisationen einen Schlag gegen illegalen Handel mit wilden Tieren und Pflanzen zu führen. An der Operation „Thunderstorm“, die vom 1. bis 31. Mai durchgeführt wurde, nahmen insgesamt 92 Länder mit Polizei, Zoll, Forstbehörden oder anderen Unterstützern teil. Dabei wurden laut INTERPOL insgesamt 43 Tonnen Wildfleisch, mehr als eine Tonne Elfenbein, 27 000 Reptilien, fast 4000 Vögel, 48 lebende Primaten, 14 Großkatzen und die Decken von insgesamt sieben Bären sichergestellt.

Spürhunde und Röntgenscanner

Im Zuge der Untersuchungen wurden etwa 1400 Personen ermittelt und einige davon festgenommen. Unter diesen waren zwei Flugbegleiter, die lebende Tropfenschildkröten nach Asien schmuggeln wollten. Unter anderem wurden auch Spürhunde und Röntgenscanner bei der Aktion eingesetzt. Auch die Organisationen WCO (World Customs Organisation), ICCWC (International Consortium on Combating Wildlife Crime) und CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) nahmen daran teil. Ein Sprecher von CITES sagte, kein einzelnes Land oder Region könne alleine gegen den illegalen Handel mit Tieren und Pflanzen vorgehen. Gemeinsame Aktionen seien für den Erfolg solcher Vorhaben essentiell. PM


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