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Schalldämpfer im Ländle erlaubt

Schalldämpfer reduzieren den Knall um rund 25 Dezibel. Foto: LJV Rheinland-Pfalz


Der Erlass über den Einsatz von Schalldämpfern zur Jagdausübung liegt vor. „Seit Montag können Jäger Anträge bei den unteren Jagdbehörden stellen. Die Genehmigung gilt für bestimmte Waffen und unter bestimmten Voraussetzungen“, sagte Andreas Schanz, Pressesprecher des Innenministeriums im Gespräch mit der Redaktion. Wesentliches Argument für die Erlaubnis sei die Vermeidung von gesundheitlichen Schäden gewesen. Andere Bundesländer hätten es ja bereits vorgemacht, so der Sprecher. Weitere Details waren nicht zu erfahren. Diese könne man bis spätestens morgen einer Pressemitteilung entnehmen, hieß es.
Was im Ländle schon geschehen ist, befindet sich im Saarland wohl in den letzten Zügen. Laut "Saarländischem Rundfunk", will auch Umweltminister Reinhold Jost Flüstertüten bei der Jagd erlauben. Bereits im Januar hätte dieser deshalb einen Brief an Innenminister Klaus Bouillon geschrieben. Seitdem liege die Entscheidung dort.
MH


Nachtrag: Stellungnahme Innenministerium Baden-Württemberg:


Beim Erwerb und Besitz eines Schalldämpfers ist insbesondere das waffenrechtliche Bedürfnis nach § 8 Waffengesetz zu prüfen. Danach muss neben dem besonders anzuerkennenden persönlichen oder wirtschaftlichen Interesse als Jägerin oder Jäger kumulativ die Erforderlichkeit und Geeignetheit eines Schalldämpfers zur Lärmreduzierung bei der Jagd nachgewiesen werden. Die Belange der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung sind zu berücksichtigen.

Die Erklärungen zu den einzelnen Nachweisen finden Sie hier.