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Schafe einer Naturschutzstation gerissen

Mehr als 30 Schafe wurden gerissen. Teile der Herde werden noch gesucht.


In Ostsachsen wurde am 8. Oktober eine Schafherde vermutlich von Wölfen angegriffen. Dies erklärte die Geschäftsführerin des Förderverein für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft e.V., Annett Hertweck gegenüber der Redaktion. Die Muttertierherde, bestehend aus etwa 140 Tieren wird von der Naturschutzstation "Östliche Oberlausitz", die zum Förderverein gehört, zur Landschaftspflege eingesetzt. Insgesamt seien bislang 34 der 140 Schafe und Ziegen gerissen aufgefunden worden, viele andere waren davongelaufen und werden nun im Laufe des Tages gesucht und wieder eingesammelt. Etwa 50 der Tiere seien bis zum Nachmittag noch nicht wieder eingefangen worden.

Nicht die ersten Risse

Die Herde sei durch einen Elektrozaun geschützt gewesen, der wohl durch die panischen Tiere niedergetrampelt worden sei, erklärt Hertweck. Die ersten Informationen über die entlaufenen Schafe und Ziegen sei ihnen aus der Bevölkerung zugetragen worden. Der zuständige Schäfer habe dann vor Ort noch vier Wölfe angetroffen, die sich erst durch seine Anwesenheit vertreiben ließen. Bereits früher fielen laut Hertweck immer wieder Nutztiere der Naturschutzstation Wölfen zum Opfer.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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