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Schärfere Vorschriften

Foto: Bundesrat © Bundesrat

Zur besseren Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche (MKS) sowie zur Eindämmung der Schweinepest werden die tierseuchenrechtlichen Vorschriften in Deutschland angepasst. Der Bundesrat stimmte Ende September verschärften tierseuchenrechtlicher Regelungen zu. Mit Blick auf die regional grassierende Schweinepest unter Wildschweinen wurde festgelegt, dass die zuständigen Behörden Jäger anweisen können, von erlegten oder verendeten Wildtieren in einem Sperrbezirk Proben zu entnehmen. Ein verendet aufgefundenes Wildschwein ist unverzüglich unter Angabe des Fundorts der zuständigen Behörde anzuzeigen sowie zu kennzeichnen und der zuständigen Untersuchungseinrichtung zur virologischen und serologischen Untersuchung auf Schweinepest oder Afrikanische Schweinepest (AFS) zuzuleiten. Abweichend kann das Tier aber auch auf Anordnung der Behörde zu einer Wildsammel- oder Annahmestelle verbracht werden. PB