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Saugatter startet Betrieb

Blick auf das Eingangstor des neuen Schwarzwildgatters. Foto: K. Kühling


Im September 2015 hat Sachsenforst sein neu errichtetes Schwarzwildgatter im Wermsdorfer Wald bei Leipzig an den Landesjagdverband Sachsen übergeben (wir berichteten). Er ist Betreiber der Anlage und gewährleistet zukünftig den reibungslosen und tierschutzgerechten Ablauf der Hundeausbildung an den Schwarzkitteln. Rund 120 000 Euro hat Sachsenforst in das Gatter „Seelitz“ investiert.
„Das Schwarzwildgatter ist ein wesentlicher Schritt hin zu mehr Professionalität. Es liegt in unserem Interesse, die Schwarzwildbestände deutlich abzusenken. Nur so können die Schäden an der Wald- und Feldflur auf ein Minimum reduziert werden“, so Landesforstpräsident Prof. Dr. Hubert Braun.Pünktlich zur offiziellen Inbetriebnahme ist das Schwarzwildgatter „Seelitz“ durch die Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter Anfang März zertifiziert worden. Es erfüllt damit insbesondere im Bereich Tierschutz die hohen Standards der Kompetenzgruppe und des Gesetzgebers. „Ich freue mich über die erfolgreiche Zertifizierung. Damit können wir unseren Hundeführern ermöglichen, die Hunde so zu trainieren, dass eine weid- und tierschutzgerechte Schwarzwildbejagung auch zukünftig möglich ist“, so der amtierende Vizepräsident des Landesjagdverbandes Sachsen, Frank Conrad.
Braun und Conrad sind sich einig: „Dieses erste Schwarzwildgatter in Sachsen hat eine Lücke bei der Jagdhundeausbildung geschlossen und wird einen wesentlichen Beitrag leisten, dass wir auch weiterhin eine professionelle und tierschutzgerechte Jagd garantieren können. Wir freuen uns, das wir nach der rund sechsmonatigen Probephase nun endlich in den Echtbetrieb übergehen können“. Die Anmeldung zu den Übungseinheiten erfolgt über den Landesjagdverband Sachsen. Das Anmeldeformular ist auf der Internetseite des Jagdverbandes eingestellt (www.ljv-sachsen.de).
PM

 

Hier ein Clip von einem Saugatter-Besuch in Sachsen-Anahlt