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Die Sau im Schafspelz

Die Schafe ließen sich von der Bache auf der Weide nicht aus der Ruhe bringen (Symbolbild). © Pixabay.com/ Hans Braxmeier

Die Schafe ließen sich von der Bache auf der Weide nicht aus der Ruhe bringen (Symbolbild).


Ein Wildschwein hatte sich am 28. April gegen Mittag auf eine Schafsweide in Eltville (Rheingau-Taunus Kreis, Hessen) verirrt. Dies gab die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach hatten Passanten die Bache entdeckt und die Beamten informiert. Diese machten den Schafshalter ausfindig. Da dieser erklärte, es sei nicht das erste Vorkommnis dieser Art, habe man den Fall auf sich beruhen lassen. Die Schafe und ihre Lämmer hätten sich durch den Besuch nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Jagdpächter treibt die Sau in die Freiheit

Gegen 19 Uhr habe sich der Schäfer allerdings  rückgemeldet, da die Sau immer noch im Zaun gefangen war und unruhig wurde. Er hatte inzwischen auch Frischlinge außerhalb der Umzäunung entdeckt. Die Polizei begab sich zu der Weide und rief den Jagdpächter hinzu. Dieser versuchte, den Schwarzkittel aus dem offenen Gatter zu treiben, währen der Schafshalter die Schafe mit Futter beruhigte und die Polizei den Fluchtkorridor für die Sau absperrte. Nach etwa einer halben Stunde sei die Aktion beendet und das Tier befreit gewesen, erklärte eine Sprecherin der Polizei gegenüber der Redaktion. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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