Salzburg: Höhere Kosten für Revierinhaber

Das Land Salzburg (Österreich) wird die sogenannte "Jagdrechtsabgabe" um 30 Prozent erhöhen. Zusätzliche Einnahmen von rund 90 000 Euro soll das bringen. Das Land erhebt auf den Besitz oder die Pachtung von Jagdrechten auf seinem Territorium eine Jagdrechtsabgabe. Der Ertrag fließt zu drei Viertel an das Land und zu einem Viertel an die Gemeinden.
Es wird jedoch erwartet, dass von verschiedenen Seiten gegen das jetzt beschlosseneGesetz Einspruch eingelegt wird. Damit dadurch nicht der komplette Haushalt gekippt werden kann, wurde vom Landtag ein eigenes Gesetz für die Jagdrechtsabgabe beschlossen. Danach sind jährlich 0,69 Euro pro Hektar, mindestens aber 100 Euro zu bezahlen. Für Gemeinschaftsjagdgebiete ermäßigt sich die Abgabe um 25 Prozent, für das Gemeinschaftsjagdgebiet der Landeshauptstadt Salzburg um 50 Prozent. BHA