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Salamanderpest: Jäger sollen Ausrüstung desinfizieren!

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Sonntag, 03.05.2020 - 15:26
Salamander-Nahaufnahme © manuel - stock.adobe.com
Der Pilz bedroht unsere heimischen Schwanzlurch wie den Feuersalamander.

Der aus Asien stammende Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans, kurz Bsal, bedroht unsere heimischen Schwanzlurche. Besonders der Feuersalamander ist durch das Pathogen stark bedroht. In den Niederlanden und Belgien kam es laut der Uni Trier ab 2010 zu einem Massensterben. In Deutschland wurde Bsal 2015 erstmals festgestellt. Das europäische Kerngebiet liegt im Raum Eifel und den Ardennen. Besonders dort, wo sich viele Menschen aufhalten, würde sich der Pilz schnell ausbreiten. Wie AGRD e.V. berichtet, sei die Salamanderpest daher nun auch im Ruhrgebiet angekommen.

Schuhe und Ausrüstung desinfizieren

Für unsere einheimischen Schwanzlurche ist der Pilz neu, sodass bei den Tieren keine Abwehrmechanismen im Körper existieren. Die Infektion führt zu einer Hautläsion und dann zum Tod. Da die Pilzsporen über Schlamm, welcher an Schuhen oder Reifen haftet, weitergetragen werden, sollten speziell Jäger, Forstleute, aber auch Wanderer und Angler regelmäßig ihre Schuhe und Ausrüstung desinfizieren, um die Infektionskette zu unterbrechen. Auch Hunde, die gerne zur Abkühlungen Bäche aufsuchen, tragen zur Verbreitung des tödlichen Pilzes bei.


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