Home News Sako ruft Munition zurück

Sako ruft Munition zurück

am
Freitag, 04.09.2015 - 02:00
Patronen der Losnummer 120315 sind betroffen. Foto: Sako © Sako

Grund hierfür ist ein Produktionsfehler, wobei zu wenig oder gar kein Schießpulver in die Patronenhülse gefüllt wurde. Bei Verwendung dieser Patronen können die Geschosse im Lauf der Waffe steckenbleiben und diese blockieren. Beim Verschuss einer weiteren Patrone kann es dann zum Bersten der Waffe kommen, wobei ein erhebliches Verletzungsrisiko besteht. Es wird allen betroffenen Nutzern dieser Patronen dringend abgeraten, diese Munition zu verwenden und diese entweder bei den Landratsämtern (Waffenrecht) oder Waffenhändlern abzugeben. Die Losnummer 120315 befindet sich gestempelt auf der Innenseite der Verschlusslasche der Verpackung (s. Foto). Es seien ausschließlich Patronen mit der genannten Losnummer betroffen.
Ein Mitarbeiter von Sakos Generalvertretung für Deutschland bestätigt die Rückrufaktion. „Für Deutschland ist diese Munition aber völlig uninterresssant, da sie nicht vertrieben wird.“ Weil aber die Patronen in anderen EU-Ländern erworben und verwendet werden können, wurden die Landratsämter vom Innenministerium angewiesen auf die Verletzungsgefahr hinzuweisen, erklärte Markus Österlein, Mitarbeiter der Regierung von Oberfranken.
PM/RJE