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Sachsen-Anhalt: Pilotprojekt nach Höchststand an Wildunfällen

Etwa zwölf Prozent der Rehwildstrecke in Sachsen-Anhalt stammen von der Straße.


Erstmalig nehmen damit die Wildunfälle den größten Anteil an allen Verkehrsunfällen im Land ein. An erster Stelle der Straßenopfer rangiert weiterhin das Rehwild. Von der Rehwildstrecke 2016/17 in Sachsen-Anhalt mit 50.617 Stück wurden 6.000 Rehe „durch die Straße erlegt“. Das entspricht einem Anteil von rund zwölf Prozent.

Bei der Verringerung der Wildunfälle soll nach Angaben von Dr. Sebastian Putz, Staatsekretär im Verkehrsministerium, ein Pilotprojekt an vier Straßen in Sachsen-Anhalt helfen. Die Testanlagen kombinieren akustische und visuelle Warnsignale, die das Wild vor einer Straßenüberquerung abhalten und damit Wildunfälle verhindern sollen. Reinhard Schneider


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