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Sachsen-Anhalt: Landtag stimmt Änderung des Landesjagdgesetzes zu

Wachtel-Drueckjagd © Klaus Schmadalla
Unter bestimmten Voraussetzungen müssen überjagende Hunde geduldet werden.

Am Mittwoch hat der Landtag in Magdeburg dem Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Landesjagdgesetzes für Sachsen-Anhalt zugestimmt. Damit ist der landesrechtliche Weg für die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagdausübung geschaffen. Außerdem müssen Jäger das Überjagen von Stöberhunden im Rahmen von Bewegungsjagden dulden. Die Jagd muss jedoch mindestens zwei Wochen vorher angezeigt und „geeignete organisatorische Maßnahmen gegen ein Überjagen getroffen worden“ sein.

Zur Umsetzung von EU-Recht ist die Nilgans als invasive Art nun bejagbar, ohne dass es eine Hegepflicht gibt. Bei der Niederwildhege dürfen künftig bei Fasanen- und Rebhuhnküken innerhalb der ersten 21 Aufzuchttagen eiweißhaltige Futtermittel gegeben werden.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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