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Sachkunde für Hundehalter: Hundeführerschein soll Pflicht werden

Deutsch-Drahthaar-Nahaufnahme © solya96 - stock.adobe.com
In Niedersachsen müssen Hundehalter bereits ihre Sachkunde nachweisen. Das will nun auch Baden-Württemberg einführen.

Die Landtagsfraktionen von CDU und Grüne haben sich auf die Einführung eines Hundeführerscheins für Baden-Württemberg geeinigt. Wie aus dem jetzt vorgestellten Koalitionsvertrag hervorgeht, müssen Hundehalter künftig unter Beweis stellen, dass sie mit ihren Vierbeinern umgehen können. Dazu soll ein schriftlicher Test sowie eine praktische Prüfung, bei der Hundebesitzer ihr Wissen über das Sozialverhalten von Hunden nachweisen müssen, absolviert werden. Bislang müssen in Baden-Württemberg nur Halter von Listenhunden eine entsprechende Prüfung ablegen.

Theoretische Prüfung vor Aufnahme der Hundehaltung

In Niedersachsen müssen Hundehalter bereits seit 2013 ihre Sachkunde zur Haltung von Hunden nachweisen. Die theoretische Prüfung muss dabei vor der Aufnahme der Hundehaltung, die praktische Prüfung innerhalb des ersten Jahres der Hundehaltung absolviert werden. Das gilt auch für Jäger (außer man kann anderweitig eine langjährige Hundehaltung nachweisen). Den praktischen Teil des Hundeführerscheins können Jagdscheininhaber jedoch auch durch eine bestandene Brauchbarkeitsprüfung nachweisen. Wie die Regelungen in Baden-Württemberg für Jäger aussehen werden, ist derzeit noch unbekannt.

Hier finden Sie Beispielfragen zur theoretischen Sachkundeprüfung in Niedersachsen


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