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Saarland will für Drückjagden zahlen


Das Umweltministerium im Saarland plant im Zuge der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) Aufwandsentschädigungen für verschiedene jagdliche Aktionen einzuführen. Dies bestätigte eine Pressesprecherin des Ministeriums gegenüber der Redaktion. Demnach sei unter anderem geplant, für die Durchführung revierübergreifender Drückjagden eine Entschädigung in Höhe von 200 Euro pro teilnehmendem Revier auszubezahlen. Auch sollen Jäger für die Anlieferung von verendet aufgefundenem Schwarzwild zur Beprobung mit 50 Euro entschädigt werden.

Auch für erlegtes Schwarzwild soll eine Entschädigung gezahlt werden

Es solle auch ein Anreiz für Erlegungen geschaffen werden, welchen Umfang dies annehmen soll, sei allerdings bislang noch nicht entschieden. Diese Maßnahmen sollen planmäßig ab Mai 2018 gelten und dann vorerst für zwei Jahre Gültigkeit besitzen. Bereits seit Januar können Jäger eine Entschädigung für die Neuanschaffung eines Jagdhunds beantragen. Allerdings muss hierfür der Vorgängerhund der Aujezkischen Krankheit erlegen sein.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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