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Rund 2,5 Millionenfür Kitzrettung

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner lässt sich den Oktokopter erklären. Foto: BS © BS

Mit dem Geld sollen Verfahren zur Rettung von Kitzen während der Grünlandmahd praxistauglicher gemacht werden. Der Förderzeitraum erstreckt sich damit über weitere dreieinhalb Jahre.
Nicht nur aus emotionaler, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht – in Bezug auf Botulismus – sei es im Interesse der Landwirte, möglichst viele Wildtiere vor dem Mähtod zu retten, so Aigner. Das ginge jedoch nur zusammen mit allen Beteiligten aus Landwirtschaft, Forschung, Technik und Jägerschaft.

Dr. Peter Haschberger, Abteilungsleiter beim DLR, fühlt sich durch das gemeinsame Interesse am Tierschutz bestärkt, "die langjährige Bearbeitung des Themas Wildrettung mit den kompetenten Industrie- und Universitätspartnern fortzusetzen". Unter der Führung der ISA Industrieelektronik GmbH arbeitet das DLR mit dem Landtechnikunternehmen CLAAS und der Technischen Universität München zusammen. Unterstützung erhalten die Projektpartner vom Bayerischen Jagdverband (BJV).
Besonders beeindruckend erwies sich die Vorstellung des sogenannten "Oktokopters" (derzeitiger Preis ab 17.000 Euro). Mit der Drohne ist es möglich, Flächen in kürzester Zeit – vier Hektar in 15 Minuten – vollautomatisch abzufliegen. Mithilfe von Sensoren und Wärmebildkameras werden dann die Kitze aus der Luft ausfindig gemacht.
BS

 


Benedikt Schwenen ist seit 2011 bei den dlv-Jagdmedien. Der gebürtige Emsländer beschäftigt sich überwiegend mit aktuellen und jagdpolitischen Themen.
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