Rückruf bei der Sauer 303

Der Eckernförder Traditionshersteller "Sauer und Sohn" ruft im Internet genau definierte Serien seiner Selbstladebüchse des Typs Sauer 303, die ab Mai 2009 gebaut worden sind, zu den deutschen Fachhändlern bzw. den Vertretungen im Ausland zurück. Bei all diesen Waffen muss der Schlagbolzen getauscht werden.
Hintergrund: Es ist theoretisch möglich, dass der Schlagbolzen auch bei nicht vollständig verriegeltem Verschluss das Zündhütchen erreichen und die Patrone zünden kann. Anhand der internen Dokumentation bei Sauer sind alle betroffenen Seriennummern genau identifizierbar. Damit aber ausnahmslos alle Besitzer einer S 303 sofort Klarheit haben, hat das Unternehmen auf seiner Homepage die komplette Liste aller weltweit betroffenen Seriennummern veröffentlicht.
„Wer seine Nummer darauf findet, soll das Gewehr bitte nicht mehr in Gebrauch nehmen, sondern sofort seinen Fachhändler kontaktieren, bei dem er die Waffe erworben hat“, so Sauer-Geschäftsführer Matthias Klotz auf der Homepage des Unternehmens. RJE