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Rückkehrer fressen zu viel

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Samstag, 06.06.2015 - 02:10
Ihm schmeckt's: Doch für seine Schwäche für Fisch muss er zahlen. Foto: Dr. A. Kranz © Dr. A. Kranz
Ihm schmeckt's: Doch für seine Schwäche für Fisch muss er zahlen. Foto: Dr. A. Kranz

Der Kärntner Landesrat und Jagdreferent Christian Ragger hat die Freigabe von Fischottern angekündigt. Denn der Wassermarder hat den Fischbestand in einigen Bereichen drastisch dezimiert. Das Raubtier sei zwar per EU-Richtlinie geschützt, dennoch könne die Jagd zum Schutz andere Arten genehmigt werden. Vor allem ginge es um den Schutz der Urforelle. Besonders dramatisch wäre die Lage im Görtschitztal. Dort sei der Fischbestand sogar um 80 Prozent zurückgegangen.
Drei Otter sollen in der Zeit vom 1. November bis zum 31. Januar eingefangen und in Bayern oder in den Abruzzen wieder freigelassen werden, so Ragger gegenüber der „Kleinen Zeitung“. Wenn die Fangversuche nicht gelingen, oder sich diese Maßnahmen nicht positiv auf die Fischbestände auswirken, sollen Abschüsse folgen.
BS