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Rückkehr dank Jägergeld

Im Freistaat wieder mit rund 600 Exemplaren vertreten: Die europäische Wildkatze. Foto: Eva Pum © Eva Pum
Im Freistaat wieder mit rund 600 Exemplaren vertreten: Die europäische Wildkatze. Foto: Eva Pum © Eva Pum

Im Freistaat wieder mit rund 600 Exemplaren vertreten: Die europäische Wildkatze. Foto: Eva Pum

Ins Rampenlicht traten damit freilich andere: Forstminister Helmut Brunner und der Vorsitzende des Bund Naturschutz in Bayern (BN), Prof. Dr. Hubert Weiger, stellten in Freising das Ergebnis eines bayernweiten Untersuchungs-Projektes vor. Durch ein genetisches Monitoring mit Hilfe von 2.200 Lockstöcken wurden die scheuen Waldbewohner von Nordbayern bis zur Donau, im Bayerischen Wald und auch in Schwaben nachgewiesen. Demnach gibt es in ganz Bayern eine geschätzte Wildkatzenpopulation von rund 600 Tieren.
Festgestellt wurde dies im Rahmen eines „Aktionsplans Wildkatze“, den das Landwirtschaftsministerium im Jahre 2010 vorgestellt hatte. Dafür wurden seinerzeit aus Mitteln von Brunners Etat und aus der Jagdabgabe insgesamt 350.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Und weil Jägergeld mit dabei war, wurden diese auch ein wenig gelobt: „Das Wildkatzenmanagement ist ein eindrucksvolles Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Naturschützern, Jägern, Förstern und Waldbesitzern“, so der Minister. Neben Bund Naturschutz, Bayerische Staatsforsten, Waldbesitzerverband, Bauernverband, Landesbund für Vogelschutz und „unzähligen Ehrenamtlichen“ wird auch der Jagdverband als Partner bei der Umsetzung des „Aktionsplans Wildkatze“ genannt.
PM/JMB