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Rotwildgatter sabotiert

Dieses Gatter wurde aufgeschnitten – das Rotwild floh.


Wie die Polizei Tirol (Österreich) in einer Pressemitteilung bekannt gab, kam es in der Nacht zum 9. Dezember in Dölsach (Bezirk Lienz) zu einem Sabotageakt an einem Rotwildgatter. Der Zaun wurde auf drei Metern Länge aufgeschnitte. Insgesamt zehn seiner elf Stück Rotwild seien entlaufen, berichtet der Besitzer des Gatters Hannes Weingartner gegenüber der Redaktion. Einzig der Hirsch sei im Zaun geblieben. Inzwischen sei eines der Tiere wieder zurückgekehrt.

Stücke sollen wieder ins Gatter gelockt werden

In der Nähe der Anlage befindet sich die recht stark befahrene B 100. Laut Polizei kam es bisher allerdings glücklicherweise nicht zu Unfällen mit dem entwichenen Gehegewild. Er werde nun versuchen, die entlaufenen Stücke wieder zurück ins Gatter zu locken, so Weingartner. Er betreibe die Anlage erst seit etwa vier Monaten. Bisher sei das Projekt zur Wildbretbeschaffung bei der Bevölkerung positiv angekommen und dies sei der erste Sabotagefall. Weingartner entstand ein Schaden von 6000 bis 7000 Euro. Die Polizei bittet um zweckdienliche Hinweise. PM/SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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