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Rotwilddezimierung um jeden Preis?

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Dienstag, 25.10.2011 - 02:30
Rotwild an der Fütterung. Foto: Ralph Wölfert © Ralph Wölfert
Rotwild an der Fütterung. Foto: Ralph Wölfert

Im Vorfeld eines offiziellen Termins zu der Angelegenheit sind Pläne der österreichischen Bundesforste AG (ÖBF) durchgesickert, die vorsehen, das Rotwild im Bundesland Kärnten mit allen Mitteln zu reduzieren. Speziell für ein Revier sollen sogar Anträge zur Aussetzung der Schonzeit, sowie zur Aufhebung des Jagdverbots an Fütterungen im Raum stehen. Weitere Forderungen beinhalten die legale Jagd mit Schalldämpfern und Nachtsichtgeräten.
Ob es tatsächlich solche Anträge gibt, konnte der stellvertretende Jägermeister des Jagdbezirks Spittal/Drau, Gerhard Miller, vorerst nicht bestätigen. Wohl aber, dass es seit langem gewisse Unstimmigkeiten zwischen Jägern und Förstern bezüglich der Rotwildbejagung gäbe. Bernhard Schragl, Pressesprecher der Bundesforste, sagte gegenüber jagderleben.de, dass es mehrere verschiedene Lösungsvorschläge seitens der Forstverwaltung gäbe. Heute soll in einer Diskussionsrunde zwischen Politikern, Abgesandten verschiedener Behörden, Delegierten von Waldbesitzverbänden und einem Vertreter der Jägerschaft eine Lösung gefunden werden. BS