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Rotkalb in Gehege getötet

Tiere aus dem Gelenauer Gehege im Sommer vergangenen Jahres. Foto: Bärbel Meyer © Bärbel Meyer

Eine Spaziergängerin hatte das tote Tier im Wildpark der Gemeinde Gelenau entdeckt und der Polizei gemeldet. Bärbel Meyer, eine Mitarbeiterin des Rathauses, war am Ort des Geschehens: „Das Kalb wurde wohl an den Zaun gelockt, und dann erstochen“, berichtet sie gegenüber der Redaktion. Sie glaubt aufgrund der vorgefundenen Spuren, dass der oder die Täter versucht hatten, das Stück aus dem Gatter zu bekommen. Meyer: „Sie müssen dabei wohl gestört worden sein.“ Dafür spräche auch, dass die Tatwaffe (das Küchenmesser) neben dem toten Kalb lag. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Aufklärung geben können, sich unter der Telefonnummer 03733 880 zu melden.
In den vergangenen Monaten erreichen die Redaktion immer wieder Vorfälle wie diese. Allein viermal schlugen Tierquäler in der Vorweihnachtszeit in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu. Dabei wurde ein weißer Hirsch erlegt und enthauptet, ein Damkalb erstochen sowie mehrere Gattersauen angebleit, erlegt und teilweise mitgenommen (mehr zu den Vorfällen lesen Sie in der aktuellen unsere Jagd-Ausgabe 3/2014). Zuletzt schlugen Unbekannte Anfang Februar im niederbayrischen Straubing zu (siehe Link unten).
BS