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Rothirsch greift Mann an und verletzt diesen lebensgefährlich

Rotwild-im-Wald © Milan - stock.adobe.com
Der Rothirsch musste erlegt werden, damit die Rettungskräfte das Gatter betreten konnten (Symbolbild).

In einem Wildgehege im Areal des Biosphärengebiets in Münsingen (Baden-Württemberg) hat am Montagnachmittag ein Rothirsch einen Mann lebensgefährlich verletzt. Wie das Polizeipräsidium Reutlingen berichtet, wurden die Beamten gegen 17 Uhr von Arbeitern informiert, dass sie Hilferufe aus dem Wildgehege vernommen hätten.

Frische Blutspuren am Geweih des Hirsches

Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, waren die Hilferufe aus dem Gatter noch immer zu vernehmen. Die Polizisten konnten das Areal jedoch nicht betreten, da der Hirsch weiterhin wütete und sogar durch den Zaun versuchte, die Beamten anzugreifen. „Am Geweih des Hirsches waren frische Blutantragungen zu erkennen, sodass von einer akuten Lebensgefahr für die Person im Gehege auszugehen war“, so das Polizeipräsidium in einer Pressemitteilung.

Unklar, wie Mann ins Gatter gelangen konnte

Da ein gefahrloses Betreten des Gatters so jedoch nicht möglich war, musste der Hirsch erlegt werden. Danach konnte erst, nach aufwändiger Suche, der schwerstverletzt 64-Jährige gefunden und geborgen werden. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Wie der Mann in das durch einen mehrere Meter hohen Zaun gesicherte und mit entsprechenden Warnhinweisen versehene Gehege gelangt ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.


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