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Rote Liste: Darum wurde der Wolf als gefährdet eingeordnet

Wolf-heulend © Julia - stock.adobe.com
Der Wolf gilt in Deutschland noch immer als gefährdet.

DIe kürzlich vorgestellte aktualisierte Ausgabe der Roten Liste sorgte für zahlreiche Diskussionen. Besonders die Einstufung des Wolfs als „gefährdet“ stieß vielen Menschen bitter auf. Auf Nachfrage der Redaktion, warum diese Einstufung erfolgte, erklärte eine Sprecherin des Bundesamt für Naturschutz: „Wie Sie der aktuellen Roten Liste entnehmen können, muss der Wolf immer noch als Gefährdet eingestuft werden. Hauptgefährdungsursachen sind Verluste im Straßenverkehr sowie illegale Tötungen.“ In die Rote Liste würden Daten „aus eigenen Beobachtungen der Rote-Liste-Autorinnen und -Autoren, Daten der Naturschutzbehörden der Länder, Daten von Planungsbüros, regionalen Kartierungsprojekten oder forschenden Einzelpersonen“ einfließen. Bei der Einstufung des Wolfes hätte man somit u.a. auch die Daten aus dem Wolfsmonitoring der Bundesländer berücksichtigt.

Die Einstufung eines Tieres würde dabei anhand folgender Kriterien erfolgen: Die aktuelle Bestandessituation, der langfristige Bestandstrend, der kurzfristige Bestandstrend sowie die Risikofaktoren. Eine alleinige Anzahl an Individuen sei für eine Rote-Liste-Kategorie nicht alleine maßgeblich, so die Pressesprecherin weiter.


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