Home News Rodewalder Wolf: Umweltminister bittet Jäger um Hilfe

Rodewalder Wolf: Umweltminister bittet Jäger um Hilfe

Wolf-Portrait © EG
Die Abschussgenehmigung des Rodewalder Wolfsrüden wurde erneut verlängert.

Die Abschussgenehmigung des Wolfsrüden mit der Kennung GW717m wurde am 28. November 2019 um einen Monat (bis 31. Dezember 2019) verlängert. Das Umweltministerium gibt gegenüber der Deutschen Presseagentur an, dass „das Verfahren zur Entnahme weiter unter Hochdruck vorangetrieben“ wird. Den Abschuss genehmigte das Verwaltungsgericht bereits Mitte Februar 2019, da der Rüde für zahlreiche Nutztierrisse verantwortlich ist.

Lies fordert rechtliche Grundlage für Jäger

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies bat nun auf der Jahreshauptversammlung des Zentralverbandes der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden die Niedersächsischen Jäger um Mithilfe. „Wir müssen gemeinsam an einer Lösung arbeiten, die auch eine ausreichende rechtliche Absicherung für die Jäger garantiert“, so Lies. Nach der Meinung des Umweltministers sei eine Entnahme eines Wolfes nur mit der Unterstützung der Jägerschaft möglich, wenn die rechtlichen Grundlage gegeben ist. Daher sei es wichtig, dass die Gesetzesnovelle des Bundesnaturschutzgesetzes zügig umgesetzt werde, um einen rechtssicheren Rahmen zu erhalten.


Eva Grun hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.