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Rinderflucht beendet

Eine Gefährdung: Das Rind auf der Zufahrt zur Kreisstraße. Foto: TimeBreak21


Mehr als eine Woche war das Rind unterwegs gewesen, bis es zwischen Unterneukirchen und Tüßling entlang einer Kreisstraße aufgespürt wurde. Gemeinsam mit einem Landwirt versuchten Feuerwehr und Polizei das Tier einzufangen. Da der Paarhufer auf die sich nähernden Einsatzkräfte aggresiv reagierte, unterließen sie weitere Versuche.
Aufgrund der potentiellen Gefährdung für den Straßenverkehr, kamen die Beteiligten zu dem Entschluss, das Tier töten zu lassen und damit einen Jäger zu beauftragen.
Der Leiter des "Operativen Ergänzungsdienstes Traunstein", Bernhard Seitlinger, begründet die Entscheidung seiner Kollegen, nicht selbst zu schießen, gegenüber jagderleben so: "Da ein Jäger verfügbar war und da dieser über einen größeren Erfahrungsschatz verfügt, haben wir ihn hinzugezogen. Außerdem konnte so das Fleisch einer Verwertung zugeführt werden." Des Weiteren wollten die Beamten dadurch sicherstellen, dass die Tötung der Kuh laut eigener Aussage "richtig läuft". Auf sichere Distanz soll der Waidmann daraufhin das Stück Vieh zur Strecke gebracht haben. Zum Abschluss der Aktion transportierte der Bauer das Rind ab, um es zum Eigenverzehr zu nutzen.
RW