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Rheinland-Pfalz: Nachtjagd auf Rotwild


Der Rhein-Lahn Kreis hat eine Bekanntmachung der Zentralstelle der Forstverwaltung in Rheinland-Pfalz (Obere Jagdbehörde) veröffentlicht. Darin wird verkündet, dass nach Paragraph 23 Absatz 3 Landesjagdgesetz (LJG) und Paragrah 32 Absatz 1 LJG für alle Jagdbezirke auf dem Gebiet des Rhein-Lahn-Kreises zwischen 1. Februar und 10. März 2018 eine Allgemeinverfügung gilt. Diese beinhaltet eine Aufhebung der Schonzeit für Rotwild. Außerdem wird das Nachtjagdverbot auf Rotwild aufgehoben. Dafür werden künstliche Lichtquellen zur Nachtjagd erlaubt. Allerdings bleibt es weiterhin verboten, die Lichtquelle mit der Waffe zu verbinden, oder ein Nachtzielgerät zu verwenden.

Abschussziel noch weit entfernt

Bei Nacht erlegte Stücke müssen auf dem Wildnachweis mit einem „N“ markiert werden. Als Begründung werden die zu geringen Abschusszahlen und damit einhergehende Wildschäden genannt. Um den Sollwert zu erreichen müssten noch etwa 180 Stück erlegt werden, so das Schreiben weiter. Laut einer Sprecherin der unteren Jagdbehörde des Rhein-Lahn-Kreis gilt die Verfügung für alles Rotwild. PM/SBA


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