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Rheinland-Pfalz: Jagdrechtliche Freigabe von Nachtsichttechnik

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Sonntag, 12.07.2020 - 07:44
Schwarzwild-Wildschaden © Erich Marek
Auch Rheinland-Pfalz gab jagdrechtlich Nachtsichtvor- und -aufsatztechnik bei der Jagd auf Schwarzwild frei.Jagd mit Nachtsichttechnik ist nun auch in Rheinland-Pfalz erlaubt.

Nach der Waffenrechtsänderung und der daraus resultierenden waffenrechtlichen Freigabe von Nachtsichtechnik, war es Jägern in Rheinland-Pfalz zunächst noch nicht möglich, diese Technik bei der Jagd auf Schwarzwild einzusetzen. Durch eine entsprechende Gesetzesänderung ist dies nun aber erlaubt. Das Land veröffentlichte kürzlich die Änderung des Landesjagdgesetzes.

Grund für die Freigabe ist auch die näher rückende Afrikanische Schweinepest, welche im Falle von Rheinland-Pfalz insbesondere aus Belgien droht. Die erlaubten Geräte dürfen keine integrierten Vorrichtungen zum Beleuchten des Ziels – beispielsweise IR-Strahler – besitzen. Über diesen Punkt herrscht auf Bundesebene noch Uneinigkeit, obwohl das Waffengesetz klare Vorgaben macht.

Bislang war es in Rheinland-Pfalz schon erlaubt mit Taschenlampe auf Schwarzwild zu jagen, wenn diese nicht mit der Waffe verbunden ist.


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