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Rheinland-Pfalz: Jäger-Streik

am
Sonntag, 19.09.2010 - 02:09
Es hat gekracht. Ohne den Einsatz der Jäger ist die Verwaltung gefordert. Das kann teuer werden.
Foto: Yvonne Unger, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft © Yvonne Unger, Geamtverband der Dt. Versicherungswirtschaft
Es hat gekracht. Ohne den Einsatz der Jäger ist die Verwaltung gefordert. Das kann teuer werden.
Foto: Yvonne Unger, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

Aus Protest gegen die Jagdsteuer haben sich die im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (LJV) organisierten Jägerinnen und Jäger entschlossen, ab dem 1. Oktober 2010kein Unfallwild mehr zu entsorgen. Damit könnten hohe Kosten auf die betroffenen Landkreise zukommen. Denn wenn die Jäger die bislang freiwillig übernommene Aufgabein Zukunftnicht mehr übernehmen, müssen die Kommunen Unfallwild künftig selbst entsorgen.
"Mit dieser Aktion drücken wir unseren Protest gegen die ungerechtfertigte Jagdsteuer aus. Diese aus dem 19. Jahrhundert stammende Ertragssteuer ist heute zu einer "Luxussteuer" verkommen, die allein dem Ausgleich der defizitären Haushalte der Landkreise und kreisfreien Städte dienen soll", begründet LJV-Präsident Kurt Alexander Michael den "Jäger-Streik".
Die rheinland-pfälzische Jägerschaft sei aber selbstverständlich bereit, sich weiterhin um bei Autounfällen verletztes Wild zu kümmern, heißt es.PM