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Rheinland-Pfalz: .22 Hornet und Co. jetzt "Frischlingskaliber"

In Rheinland-Pfalz dürfen gestreifte Frischlinge nun auch mit der kleinen Kugel erlegt werden (Symbolbild).


Durch eine Allgemeinverfügung ist es in Rheinland-Pfalz nun möglich, mit der "kleinen Kugel" ab .22 Hornet auf gestreifte Frischlinge zu jagen. Folglich dürfen daneben jetzt unter anderem auch diese Kaliber bei der Jagd auf die "Frösche" verwendet werden: .243 Win., .222 Rem., 5,6x50R Mag., 5,6x52R, 5,6x57. Der Landesjagdverband begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich.

Die jetzt an Forstämter und Verbände versendete Allgemeinverfügung ist die Konsequenz aus dem Handlungsprogramm Schwarzwild. Dies ist ein gemeinsamer Maßnahmenplan und eine Bejagungsempfehlung des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz sowie verschiedener Verbände für das Jagdjahr 2018/2019. Dort heißt es: "Frischlinge sind umfassend und unabhängig vom Alter und von Größe zu bejagen." Die scharfe Bejagung des Schwarzwildes soll das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eindämmen.


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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