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Remmels Enteignungszug rollt weiter

Die "Biodiversitätsstrategie" löst bei Waldbauern viel Ärger aus. Foto: PM © PM

Die "Biodiversitätsstrategie" löst bei Waldbauern viel Ärger aus. Foto: PM


Wie das nordrhein-westfälische Umweltministerium am 20. Januar bekannt gab, werde mit besagten Bestreben, das bereits vom Kabinett beschlossen wurde, die Naturschutzpolitik neu ausgerichtet. Das schmeckt jedoch den Waldbauern gar nicht. Das Onlineportal forstpraxis.de berichtet, dass zu einer Protestveranstaltung Anfang der Woche über 550 Waldeigentümer in die Stadthalle Werl pilgerten um ihren Ärger Luft zu machen. Denn, liest man die „Biodiversitätsstrategie“ mit ihren rund geplanten 150 Maßnahmen etwas genauer, werde deutlich, was der grüne Minister Remmel eigentlich vorhabe: Bevormundung, Gängelung und Enteignung.
So zum Beispiel soll es einen zweiten Nationalpark geben und der Anteil der Fichte deutlich reduziert werden (von bisher 37 Prozent auf maximal 25 Prozent der NRW-Waldanteile). Vorgeschrieben soll ein Totholzanteil von 40 Kubikmeter je Hektar, auch in den Privatwäldern. Des Weiteren wird gefordert, dass künftig 45.000 Hektar Wald stillgelegt werden und alle Waldbauern ihr Eigentum FSC zertifizieren lassen – d.h. fünf Prozent ihrer Waldfläche fallen aus der Nutzung. Biostationen und uniformierte „Landschaftswächter“ sollen darauf achten, dass diese Ziele eingehalten werden.
BS/MW

Die vollständige „Biodiversitätsstrategie“ finden Sie hier.