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Remmel auf Jagdgegner-Seite

Umweltminster Remmel machte im Internet auf einer Anti-Jagd-Seite Stimmung gegen Jäger. Foto: MKULNV © MKULNV

Natürlich ließen einige wenige "unserer" flinken Jagdgegner nicht lange auf sich warten und initiierten eine Gegendemonstration. Als Logo missbrauchten die Aktivisten der "Anti-Jagd-Demo" die "Gib Aids Keine Chance"-Kampagne und änderten es in "Gib Jägern keine Chance". Damit sind alle der Grünen Zunft angehörigen mit einer meist tödlichen Viruserkrankung gleichgesetzt.
Auf dieser, aus politischer Sicht sehr fragwürdigen Seite verkehrte und kommentierte der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne). Er warf den Jägerinnen und Jägern vor, dass man vorbeugend gegen ein "Phantom Sturm laufe", da es noch keinen Gesetzentwurf gäbe. Durch diese Aussagen, gerichtet an die Moderatoren der Facebook-Gruppe, unterstützt Remmel indirekt die Anti-Jagd-Demo und macht Werbung für seinen "Paradigmenwechsel im Jagdrecht", wie er es nennt. Nach kurzer Zeit wurden die Kommentare wieder gelöscht. Jedoch nicht schnell genug für die Initiatoren der "1000 Hörner"-Aktion, die alles dokumentierten, an die unabhängige Internetplattform "abgeordnetenwatch.de" weiterleiteten und auch uns zur Verfügung stellten.
Umso unverständlicher scheint Remmels Stimmungsmache, wenn man sich an ein Interview Anfang des Jahres erinnert. Hier outete er sich gegenüber den Kollegen des "Westdeutschen Rundfunks" als Wildbret-Fan: "Wenn wir in unserer Familie Fleisch essen, ist es oft Wild."
BS


Die Kommentare von Herrn Remmel im O-Ton finden Sie hier.