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Remington-Waffen werden überprüft

Abzüge wie die auf dem rechten Bild müssen getauscht werden. Foto: Remington/BS


Auf jagderleben-Nachfrage bei Deutschlands Generalimporteur, der Helmut Hofmann GmbH, wurde mitgeteilt, dass es sich um den „X-Mark Pro“ Abzug handelt. Bei der Fertigung wurde zu viel Klebstoff verwendet, sodass er bei Hitze und/oder Verschmutzung blockieren kann. Die Amerikaner gehen noch einen Schritt weiter und fordern alle Remington-Besitzer auf, ab sofort ihre Gewehre, die seit dem 1. Mai 2006 hergestellt wurden, nicht mehr zu benutzen: „Es besteht Lebensgefahr!“
Die Firma Hofmann sieht das Problem konkret so: Der Fertigungsfehler verursache eher, dass keine Schüsse mehr abgegeben werden könnten. Bisher sei aber keine Fehlfunktion bekannt geworden, äußerte ein Unternehmens-Sprecher gegenüber der Redaktion.
Da es sich ausgerechnet um den Verkaufsschlager des Waffenherstellers handelt, betreffen den Rückruf vermutlich allein in den USA weit über eine Million Repetierer. Die Hofmann GmbH bereitet sich bereits auf das Austauschen der Abzüge vor. Auf der Homepage von Remington können Sie anhand der Seriennummer prüfen, ob auch Ihr Gewehr betroffen ist. Sollte das der Fall sein, kontaktieren Sie ihren Händler. Dieser schickt die Waffen zur Hofmann GmbH, die den Austausch vornehmen wird. Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier.
BS