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Remington meldet Insolvenz an

Die Firma Remington feierte im Jahr 2016 bereits ihr 200- jähriges Bestehen.


Die Remington Outdoor Company, einer der größten Waffenhersteller der Welt, zu dem unter anderem die Marken Barnes und Marlin gehören muss Insolvenz anmelden. Laut „tagesschau.de“ sind die sinkenden Verkaufszahlen unter Präsident Trump einer der Gründe für den Antrag auf Gläubigerschutz. Die Waffenkäufer in den USA hätten unter dem waffenfreundlichen Republikaner keinen Grund mehr zu „Hamsterkäufen“. Allerdings suche der Besitzer Cerberus bereits seit 2012 einen Käufer für Remington, könne aber keinen finden. Bei einem Amoklauf an einer Grundschule in den Vereinigten Staaten im Jahr 2012 wurde laut „Spiegel-Online.de“ ein Sturmgewehr der Firma Remington eingesetzt, was zu Klagen gegen das Unternehmen geführt hatte. Gemeinsam mit Banken und Investoren sollen nun die Schulden um etwa 700 Millionen Dollar gesenkt werden, so „tagesschau.de“ weiter. Der Betrieb solle normal weitergehen und nicht gestört werden.

Generalimporteur sieht neue Chance

Detlef Reuß, Geschäftsführer des Remington-Generalimporteurs Helmut Hofmann erklärte gegenüber der Redaktion, dass dieses Verfahren nicht unbedingt einer Insolvenz im deutschen Sinne entspräche. Es handle sich bei dem sogenannten „Chapter 11“ um eine kontrollierte Refinanzierung mit Gläubigerschutz. Das Unternehmen werde aber weiterhin bestehen bleiben. Die Geschäfte würden wie gewohnt weiter laufen, für Kunden der Firma Remington würde sich wohl nichts ändern. Er sehe nun sogar eine Chance, sich neu aufzustellen, so Reuß weiter. Auch andere Großfirmen hätten dieses Procedere bereits überstanden – Manche sogar mehrfach. SBA


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