Home News Rehwildabschuss wird weiter behördlich geplant

Rehwildabschuss wird weiter behördlich geplant

Sieht in der Staatsregierung Widerstände gegen mehr Eigenverantwortung für Jäger und Bauern: Hubert Aiwanger. Bild: Ausriss aus Wahlwerbung. © Freie Wähler Bayern

Ein Vorstoß der Fraktion der "Freien Wähler" (FW) im bayerischen Landtag, bei der Bejagung von Rehwild die Möglichkeit zu schaffen, auf behördlich festgesetzte Abschusspläne zu verzichten, ist gescheitert. Die übrigen vier im Landesparlament vertretenen Parteien (CSU, FDP, SPD und Grüne) schlossen sich dem diesbezüglichen Antrag des Vorsitzenden der FW-Fraktion, Hubert Aiwanger, der selbst Jäger ist, nicht an.
Begründet hatte der FW-Chef den Antrag damit, dass Jäger und Waldbauern mit den Vorgaben der behördlichen Abschussplanung oft nicht glücklich seien (Bild: Ausriss aus einer Wahlwerbung). Zugleich verwies er auf ein im Jahre 2006 beendetes Pilotprojekt, in dessen Rahmen die Abschussplanung den Beteiligten selbst überlassen worden war. Mit positiven Ergebnissen, wie die Freien Wähler meinen. Die übrigen Fraktionen sahen dies anders, sie bemängelten sowohl die Interpretation der Projektergebnisse als auch die handwerkliche Qualität des eingebrachten Gesetzentwurfes. RJE