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Rehwild: Hier dürfen Schmalrehe und Böcke im April bejagt werden

Rehwild-im-Fruehjahr © Klaus Schulz - stock.adobe.com
In einigen Bundesländern dürfen Rehböcke und Schmalrehe bereits ab April bejagt werden.

Für viele Jäger beginnt die Bockjagd traditionell am 1. Mai. Doch in einigen Bundesländern dürfen Rehböcke und Schmalrehe bereits im April bejagt werden. Befürworter begründen dies mit der extrem hohen Aktivität des Rehwilds im April. Im Verlauf des Mais nimmt die Aktivität dann bereits deutlich ab, ehe sie im Juni nur noch leicht über dem Niveau der Wintermonate liegt und somit die Bejagung erschwert. Ein weiterer Vorteil: Schmalrehe stehen häufig noch in lockeren Sprüngen mit Geißen zusammen oder ziehen gemeinsam mit ihren Geschwistern umher, was das Ansprechen deutlich erleichtert. Zudem spielt das frühere Verfärben der Schmalrehe gegenüber mehrjährigen Stücken sowie die Tatsache, dass die meisten Geißen noch nicht gesetzt haben dem Jäger beim Ansprechen in die Karten.

Hier beginnt bereits im April die Jagdzeit

In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen dürfen Rehböcke und Schmalrehe ab dem 16. April bejagt werden, in Sachsen-Anhalt bereits einen Tag früher – ab dem 15. April. In Hessen,Thüringen, Saarland und Niedersachsen beginnt die Jagdzeit sogar schon am 1. April. In Nordrhein-Westfalen sind auch in einigen Kreisen Schmalrehe und Rehböcke bereits ab dem 1. April frei. Ebenfalls gibt es in Bayern lokal die Möglichkeit, mit einer Ausnahmegenehmigung durch die Untere Jagdbehörde, die Jagdzeit auf den 15. April vorverlegen zu lassen. In den übrigen Bundesländern müssen sich die Jäger noch bis zum 1. Mai gedulden.


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