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Rehbock in Schlosspark gerissen

Der vergebliche Versuch, den Rehbock zu retten wird in der "TZ" gezeigt.


Im Schlosspark Nymphenburg (München, Bayern) wurde ein Rehbock am 13. Februar von einem oder mehreren wildernden Hunden so schwer verletzt, dass er eingeschläfert werden musste. Wie die „TZ“ berichtet, versuchte die münchner Tierrettung noch das Tier zu versorgen. Laut einer Stellungnahme der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen musste der Rehbock aber schließlich doch eingeschläfert werden.

An Vernunft der Hundehalter appellieren

Man werde Anzeige gegen Unbekannt erstatten, so die Verwaltung weiter. Im Gegensatz zu Angaben in den Medien gibt die Schlösserverwaltung an, der Vorfall sei nicht von Zeugen beobachtet worden. Solche Vorfälle seien aber im Verhältnis zu der Zahl der Besucher mit Hund im Schlosspark sehr selten. Man werde deshalb auch in Zukunft auf die Vernunft der Halter appellieren, die Tiere an die Leine zu nehmen. Die Leinenpflicht solle auch in Zukunft von Parkwächtern durchgesetzt werden.

Das Schloss Nymphenburg liegt im Westen der Stadt München. Direkt angrenzend liegt der etwa 180 Hektar große Schlosspark. Dieser ist laut einer Sprecherin der Schlösserverwaltung komplett von einer Mauer umgeben. Die Schlösserverwaltung besitze das Jagdausübungsrecht, es werde aber nicht gejagt. Man wisse nicht, wie viele Rehe im Park leben, gehe aber davon aus, dass sie größtenteils Standorttreu seien.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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