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Reh in Seenot: Rehbock muss aus Ostsee gerettet werden

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Montag, 04.05.2020 - 17:10
Reh-aus-Seenot-gerettet © Die Seenotretter - DGzRS
Die freiwillige Seenotretterin Marina Bülow kümmert sich an Bord des Seenotrettungsbootes HANS INGWERSEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) um das vor Travemünde aus der Ostsee gerettete Tier

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz musste das Seenotrettungsboot HANS INGWERSEN am Sonntag ausrücken. Gegen 16 Uhr erreichte die Seenotretter der Notruf, dass sich ein Reh in Nähe des Travemünder Hauptstrandes in der Ostsee befinden würde. Die Seenotretter rückten daraufhin aus und entdeckten den Rehbock rund 300 Meter vom Land entfernt in der Ostsee. Wie die Seenotrettung in einer Pressemitteilung angibt, manövrierte Vormann Horst-Dieter Eder mit geschickten nautischen Manövern an das Reh heran. „Mehr see- als waidmännischer Sachverstand war dazu nötig, denn als uns das Tier wahrgenommen hatte, schwamm es bereits in unsere Richtung“, berichtet er.

Jäger brachte den Rehbock zurück in den Wald

Durch die geöffnete Bergungspforte konnte der Bock dann an Bord gezogen werden. Wie die Retter weiter berichten, habe das Reh zunächst einen stark geschwächten Eindruck gemacht, erholte sich aber zusehends. Die Seenotrettung alarmierte die Wasserschutzpolizei und diese verständigte wiederum den zuständigen Jagdpächter. Der Jäger brachte den Rehbock in einen nahegelegenen Wald und entließ ihn dort wieder in die Freiheit.


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