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Reh in Seenot

Wohin das Reh schwimmen wollte und woher es kam, bleibt unklar. Foto: DGzRS/Die Seenotretter © DGzRS/Die Seenotretter

Der Kapitän des Kreuzfahrtschiffs "AIDAmar" hatte per Funk die Seenotretter über das schwimmende Reh informiert. Die "Vormann Jantzen" befand sich zu diesem Zeitpunkt unweit vom Ort des Geschehens auf Kontrollfahrt. Nachdem sie das Tier entdeckten, wurde das Tochterboot "Butscher" zu Wasser gelassen.
Durch gekonnte Manöver gelang es, sich dem völlig panischem Reh zu nähern. Mit einer zu einem Lasso geknoteten Leine fingen die Männer das Stück in Wildwest-Manier ein und hievten es an Bord. Nach Rücksprache mit einem Experten der örtlichen Tierrettung wurde das Reh zurück an Land gebracht, wo es sofort mit einigen Sprüngen im Unterholz verschwand.
Jäger Dietrich Nesselrode, der sich an Bord der "AIDAmar" befand und das Treiben beobachtete, lobte den Einsatz der Besatzung: "Die Bergung verlief schnell und äußerst professionell."
BS



Quelle: www.jagderleben.de